Sal­mo­nel­len — Ursa­che für ver­schie­dene Erkrankungen.

Bei einer Infek­tion mit Sal­mo­nel­len (Sal­mo­nel­lose) han­delt es sich um eine Ent­zün­dung des Magen-Darm Trakts, die Brech­durch­fall aus­löst und für ein all­ge­mei­nes Krank­heits­ge­fühl sorgt. Die Sal­mo­nel­len gelan­gen in der Regel immer über die Nah­rung in den mensch­li­chen Kör­per und ver­ur­sa­chen dort die unan­ge­nehme Ent­zün­dung. Der Erre­ger Sal­mo­nel­len ist nicht nur für die Sal­mo­nel­lose ver­ant­wort­lich, auch die schwere Krank­heit Typhus wird von die­sem Erre­ger aus­ge­löst. Wird eine Infek­tion mit Sal­mo­nel­len bekannt, ist der behan­delnde Arzt ver­pflich­tet, eine Mel­dung an das örtli­che Gesund­heits­amt zu machen. Bei einer Infek­tion mit Sal­mo­nel­len besteht immer die Gefahr einer Pan­de­mie, beson­ders rasch brei­tet sich die Erkran­kung in Kin­der­gär­ten, Schu­len oder Alten­hei­men aus.

Aus­wir­kun­gen bei einer Infek­tion mit Salmonellen.

Eine Salmonellen-Infektion fühlt sich für den Betrof­fe­nen meist ähnlich wie eine schwere Magen-Darm-Grippe an. Es kommt zu mas­si­ver Übel­keit mit Erbre­chen, Durch­fäl­len und Fie­ber. Erste Sym­ptome kön­nen aller­dings auch unspe­zi­fisch sein, so kla­gen viele Pati­en­ten mit einer Sal­mo­nel­lose zu Beginn der Infek­tion über Fie­ber, Unwohl­sein und Kopf­schmer­zen. Der Erre­ger kann nur durch Unter­su­chun­gen von Kot oder Erbro­che­nem nach­ge­wie­sen wer­den, bei einem posi­ti­ven Ergeb­nis wird sofort Mel­dung gemacht. Die Sal­mo­nel­lose ist kaum behan­del­bar, der Durch­fall sollte nicht unter­bun­den wer­den, da die Bak­te­rien nicht im Kör­per ver­blei­ben dür­fen. Die Behand­lung besteht über­wie­gend aus der Gabe von elek­tro­ly­thal­ti­gen Flüs­sig­kei­ten und Medi­ka­men­ten zur Fie­ber­sen­kung. Je nach Aus­prä­gung der Übel­keit und des Brech­rei­zes kön­nen auch ent­spre­chende Magen­trop­fen gege­ben werden.

Anste­ckungs­ge­fahr von Salmonellen.

Ist eine Per­son mit Sal­mo­nel­len infi­ziert, besteht die Gefahr einer Anste­ckung für alle Men­schen die sich im Umkreis des Betrof­fe­nen auf­hal­ten. Die Ver­brei­tung des Erre­gers geht über Kot­par­ti­kel, die sich bei­spiels­weise häu­fig an Tür­klin­ken von öffent­li­chen Toi­let­ten befin­den. Erkrankte Per­so­nen müs­sen sehr sorg­fäl­tig auf ihre Hygiene ach­ten, um kei­nen Men­schen in der Umge­bung zu gefähr­den. Wenn sich eine erkrankte Per­son nicht bei einem ande­ren Men­schen ange­steckt hat, kann die Infek­tion auch durch kon­ta­mi­nierte Lebens­mit­tel in den Kör­per gelan­gen. Ein hohes Risiko ber­gen Lebens­mit­tel die mit rohen Eiern zube­rei­tet wer­den, da diese bei fal­scher Lage­rung oft­mals von Sal­mo­nel­len befal­len sind. Bei Rei­sen ins Aus­land besteht auch die Gefahr, den Erre­ger über ver­seuch­tes Was­ser auf­zu­neh­men, Trink­was­ser­qua­li­tät ist auf Rei­sen nicht immer und über­all gegeben.

Vor­beu­gung ist der beste Schutz.

Es gibt keine Mög­lich­keit die Gefahr einer Sal­mo­nel­le­n­in­fek­tion kom­plett aus­zu­räu­men, aller­dings gibt es eine Menge Vor­beu­ge­maß­nah­men, die das Risiko einer Infek­tion ver­rin­gern. Beson­ders anfäl­lige Lebens­mit­tel soll­ten bei­spiels­weise immer nur gut gekocht oder gebra­ten ver­zehrt und kühl gela­gert wer­den. Um die Gefahr einer Thy­puser­kran­kung zu mini­mie­ren emp­fiehlt sich die Schutz­imp­fung, wel­che ins­be­son­dere bei Aus­lands­rei­sen ein hohes Maß an Schutz bie­tet. Da im Aus­land das Was­ser eine mög­li­che Infek­ti­ons­quelle dar­stellt, sollte die­ses nur ver­zehrt wer­den, wenn es vor­her abge­kocht wurde. Teu­rer, aber gesund­heit­lich deut­lich bes­ser ist der Ver­zicht auf sämt­li­ches Lei­tungs­was­ser im Aus­land, statt­des­sen ist es rat­sam stil­les Was­ser aus dem Super­markt zu ver­wen­den. Beson­ders anfäl­lig für eine Infek­tion mit Sal­mo­nel­len sind alte und kranke Men­schen, daher sind die vor­beu­gen­den Maß­nah­men beson­ders für diese Risi­ko­gruppe emp­feh­lens­wert. Men­schen die beruf­lich häu­fig mit rohem Fleisch in Kon­takt ste­hen, soll­ten sich bei ihrem Arzt über die Schutz­imp­fung infor­mie­ren lassen.

Sag’s dei­nen Freun­den:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • Live
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Netvibes
  • Technorati
  • Twitter
  • Webnews.de
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yahoo! Buzz
  • Yigg